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Hinweis

Zur Karte der genealogischen Wanderbewegungen


Wohl die wenigsten Genealogien lassen sich über viele Generationen auf einen kleinen Landschaftsraum begrenzen. Immer wieder ist festzustellen, dass die Familien zwar oft über mehrere Generationen in einer Gegend verweilten, bis dann doch ein Sprössling in die Ferne heiratete. Oder anders herum: irgendwann kommen doch aus der Ferne Hinzugereiste, um die alteingesessenen Familien zu bereichern.


Ich habe die letzten 10 Generationen unserer Familienforschung bis in das 17. Jh. auf diese Wanderbewegungen hin untersucht. Dabei fiel mir zunächst auf, dass es solche Bewegungen in der gesamten Zeitspanne gab. Allerdings verwundert mich nicht, dass angesichts der geringeren Mobilität damals weite Wanderstrecken seltener waren als heute. Trotzdem kam das vor: um 1800 kam Franz Michael Crémer von Mainz nach Magdeburg. Im 17. Jh. gab es zweimal unabhängig voneinander eine Übersiedlung aus dem Erzgebirge in das Siegerland, möglicherweise bestanden hier Beziehungen zwischen diesen Regionen durch den Bergbau.

Wanderbewegungen gab es in unserer Familie also immer. Nur selten kann ich mehr als vier oder fünf Generationen an einem Ort verfolgen. In früheren Zeiten fanden die Wanderungen innerhalb kleinerer Gebiete statt wie z. B. im Bezirk Magdeburg, in Anhalt oder im Siegerland. Doch auch für diese Zeit kann ich Beziehungen zwischen Nachbarregionen durch gehäufte Bewegungen feststellen, z. B. zwischen dem Siegerland und dem Westerwald oder dem Siegerland und dem Bergischen Land.

Auf der beiliegenden Karte habe ich die Wanderungsbewegungen unserer Vorfahren in den letzten 10 Generation dargestellt. Kleinräumige Bewegungen von in der Regel weniger als 50 km sind in diesem Kartenmaßstab nicht darstellbar.


Kartenausschnitt Siegerland - Bergisches Land

Wanderungen meiner Vorfahren